Berichte

Bericht UE AOH 03.12.17


Bericht UE 06.04.17

Bericht UE als pdf


Bericht UE AOH 16.06.16


Bericht UE AOH 03.12.15


Bericht UE AOH 12.05.15


Bericht HV


Konzert <<< movies in concert >>> in Huttwil


Vorbericht Konzerte November 2013


Auftritt an der g13 in Huttwil 18.04.13


Auftritt im Circus Monti in Langenthal 15.04.13


Meieli Lanz zum Ehrenmitglied ernannt


Musik-Coupe Huttwil 2012


Musik-Coupe Huttwil 2012


EAMF in Winterthur 2012


EAMF in Winterthur 2012


Urkunde Eidg. Akkordeonmusikfest in Winterthur


Hauptprobe für das EAMF in Winterthur


Chemihütte-Plousch 2012


Chemihütte-Plousch 2012


Eine «musikalische Brücke zum Paradies»

Akkordeon-Orchester Huttwil. «World Music» war das Thema des Konzertabends vom Akkordeon-Orchester Huttwil, welches diesen gemeinsam mit dem Jodlerklub Huttwil und den «Newcomers» der Musikschule Huttwil gestaltete. Für die weite musikalische Reise war der Abend im Hotel Kleiner Prinz fast zu kurz – das Publikum im vollbesetzten «Mohren»- (oder eben «Prinzen»)-Saal hätte noch lange zuhören mögen.

«Musik ist die Brücke» zum Paradies: Mit diesem Zitat eröffnete Annelies Wüthrich den Konzertabend. Kompetent und mitreissend führte sie durch das Programm – oder für Musikliebhaber eben wirklich ein bisschen ins Paradies. Den Anlass eröffnete, unternehmungslustig und völlig in Ferienstimmung, das Akkordeon-Orchester 2, mit dem «Camping-Marsch» und mit dem Stück «Auf der Autobahn», also mit direktem Kurs auf Süden. Von dort aus ging die Reise mit den Newcomers über den Ozean zu den Indianern. Musikalisch einerseits, mit ihrem Charme anderseits eroberten die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Huttwil, unter der Leitung von Silvia Tanner, die Herzen der Zuhörenden im Sturm. Auch sie wurden nicht ohne Zugabe von der Bühne entlassen.
Dann erst, nach der Pause, kam der grosse Moment für das Akkordeon-Orchester 1, welches den zweiten Teil des Abends gemeinsam mit dem Jodlerklub Huttwil inszenierte.
Vorerst spielte das Orchester allerdings noch alleine. Nach dem «Tango Argentina» und der «New York Ouverture» führte die Reise zurück ins Schweizerland. Die Brücke dazu schlug das Stück «The Spirit of Alphorn» mit dem Alphornisten Thomas Stoffer. Im Anschluss daran folgten fünf Beiträge, die alle aus der Feder des Komponisten Emil Wallimann stammten oder zumindest von ihm arrangiert worden waren.

Ungewöhnliches, aber überaus erfolgreiches Zusammenspiel
Emil Wallimann aus dem obwaldnerischen Ennetbürgen hat es sich seit Jahren zur Aufgabe gemacht, Jodelgesang und Blasmusik zu verei-nen.
Das Arrangieren der Stücke für das Zusammenspiel von Akkordeon-Orchester und Jodlerklub war für ihn eine neue Herausforderung, die er hervorragend und mit viel Freude meisterte.
Das erste gemeinsame Stück des Akkordeon-Orchesters zusammen mit dem Jodlerklub Huttwil war Wallimanns «Gewitternacht», das er 1995 komponierte. Weiter folgten «Chilbi-ziit», der «Nicolas-Hayek-Marsch» und schliesslich die Uraufführung «Dankbaar sii» von Josef Dubach, welches von Emil Wallimann arrangiert worden war.

«Dankbaar sii»
Nach diesem Stück wollte das Publikum nicht mehr aufhören zu applaudieren. Es brauchte einige Anstrengungen des Präsidenten vom Akkordeon-Orchester Huttwil, Ueli Strahm, bis er sich mit seinen Dankesworten durchsetzen und ausserdem dem Publikum mitteilen konnte, dass sich das Programm unweigerlich dem Ende näherte.
Ueli Strahm freute sich sehr, auf der Bühne Emil Wallimann sowie den Ufhuser Komponisten Josef Dubach begrüssen zu dürfen. Sein Dank ging unter anderem an alle Mitwirkenden, Besuchenden, Gastgeber und an die Sponsoren. Ein riesiges, allseitiges Dankeschön aber ging an Silvia Tanner, die Leiterin des Akkordeon-Orchesters Huttwil, welche das Programm mit viel Freude, Fantasie, vor allem aber mit grosser Fachkompetenz inszeniert hat. Nach dem Jubel kam das Publikum in den Genuss des letzten gemeinsamen Stücks, Peter Rebers «Swiss Lady», wiederum arrangiert von Emil Wallimann. Im Anschluss daran wurde ihm dann auch die Wiederholung des «Lieblingsstücks», «Dankbaar sii» nicht vorenthalten. Liselotte Jost-Zürcher


Musik-Coupe spornt an


Musik-Coupe 2010


Sehr erfolgreich führte das Akkordeon Orchester Huttwil den, alle zwei Jahre stattfindenden, Musik-Coupe durch. Der Wettbewerb ist eine gute Plattform für junge und ältere Talente. Die Vorführungen fanden erstmals im Hofmatt Schulhaus Huttwil statt.
„Seit ich zwölf jährig war, habe ich nie mehr vor einer Jury an einem Wettspiel gespielt“ meinte Silvia Müller-Streich nach ihrem Vortrag. „Ich habe aber eigentlich ein gutes Gefühl, der Kosakentanz ist mir recht gut gelungen und vor allem war es für mich pure Lebensfreude und zudem eine Herausforderung als älterer Jahrgang am Wettbewerb mitzumachen“ führte die begeisterte Akkordeonspielerin weiter aus. Silvia Müller-Streich wusste bei ihrer Aussage noch nicht, dass ihr Vortrag in der Oberstufe Solo mit dem Prädikat „Vorzüglich“ und dem 1. Rang benotet wurde. Die Akustik in der Aula war ausgezeichnet und die zahlreichen Zuhörer waren von den hochstehenden Vorträgen sehr beigeistert.

Gute Ausbildung bietet jung und alt Erfolge
Der Musik - Coupe des Akkordeon Orchester Huttwil ist eine sehr gute Auftrittsmöglichkeit für junge Musikschülerinnen und -schüler. Für einige ist es jeweils der erste Auftritt in ihrer „Musikkarriere“. Aber auch langjährige Spielerinnen und Spieler treten gerne vor der objektiven Jury auf. Nach der Benotung ist ihr musikalischer Stand im Akkordeonspiel für sie bekannt. Viele der Auftretenden lernen ihr Handwerk bei Silvia Tanner-Rupp, Huttwil. Mit grossem Engagement und auch einer Portion Herzblut lernt die qualifizierte und begabte Akkordeon-Lehrerin junge und ältere Schülerinnen und Schüler das Akkordeonspiel. Am Musik-Coupe machte auch, wie schon seit Jahren, das Musikstudio Peter Frei aus dem aargauischen Reinach mit. Die Teilnehmenden rekrutierten sich daneben aber aus allen Teilen der Schweiz. Es gehört ebenso zur Tradition am Musik - Coupe in Huttwil, dass die talentierten Akkordeonspieler von ihren Lehrerinnen oder Lehrern begleitet werden. Ein Instrument zu beherrschen und die vielen Möglichkeiten des schönen Vorspielens zu kennen, bringt Menschen eine Bereicherung.
„Der Lernerfolg ist bei den Akkordeon Spielenden sichtbar, es ist erstaunlich zu hören, was in kurzer Zeit im Spiel einer Gruppe oder Einzeln möglich ist“ sagte Silvia Tanner-Rupp ganz begeistert. Der Akkordeon-Lehrerin ist die Jugendförderung sehr wichtig. So war der Vortrag der Akkordeongruppe der Musikschule Huttwil ein spezieller Genuss. Auch die Geschwister Trachsel aus Gondiswil wussten die Zuhörenden hellauf zu begeistern.

Konzertante Musikvorträge sind in der Mehrheit
In der Sparte Volksmusik nahmen die Teilnehmenden in den letzten Jahren am Musik-Coupe konstant ab. Diejenigen, welche die Volksmusik noch pflegen, führten aber brillante Klänge vor. Bei der konzertanten Musik wurden einmal mehr, sehr hochstehende Vorträge gespielt. Das Akkordeon erlebt als Musikinstrument eine eigentliche „Neuentdeckung“ und wird wieder mit Freuden in die Hand genommen und gespielt. Die zahlreichen Zuhörenden in der Aula des Hofmatt Schulhauses konnten darum wunderbarer Akkordeonmusik lauschen.
Zum ersten Mal wurde der Anlass in den Räumen des Schulhauses organisiert und dies hat sich hervorragend bewährt. Die Verantwortlichen bedanken sich darum besonders herzlich für die Raumbenützung bei der Einwohnergemeinde und dem Hauswartehepaar Bühler. Ein grosser Dank ging auch an die objektive Jury, Bernadette Kosewähr, Burgdorf und Silvia Baumgartner, Emmen, für ihre hervorragende Arbeit. Allen, die bei der Organisation vom gelungenen Anlass mitgeholfen hatten, gebührte ebenfalls ein Dankeschön. Nicht nur die Sieger mit ihrer vorzüglichen Leistung, spielten sich in die Herzen der Zuhörer. Sicher wird es in zwei Jahren eine erneute Auflage des Musik - Coupe beim Akkordeon-Orchester Huttwil geben.


Jubiläumsjahr voll Musik und Freude


Alles dreht sich um das Akkordeon


Ein Konzert als Hauptprobe


Urkunde Eidg. Akkordeonmusikfest in Herisau 09


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